Grundbuch Löschung Sicherungshypothek nach Restschuldbefreiung

Hallo,
ich ahbe 2 Fragen.
Ich habe meine Regelinsolvenz erfolgreich hinter mich gebracht und die Restschuldbefreiung erhalten. Die gestundeten Kosten zahle ich nun in Raten.
1. Warum kann ich den Beschluss Restschuldbefreiung nicht mehr bei insolvenzbekanntmachungen sehen, sämtliche anderen Schritte des Verfahrens aber immer noch? Wird der Beschluss erst mit Zahlung der letzten Rate wirksam?
2. Eine Bank, die sich auch als Gläubiger angemeldet hat, hat sich damals gleichzeitig eine Zwangshypothek auf einem Haus eingetragen, dass einer Erbengemeinschaft gehört. Mein Anteil ist belastet. Kann ich diese Hypothek durch die Restschuldbefreiung löschen lassen?
Danke, M.Ludwig

P-Konto nicht verbrauchtes Guthaben

Hallo,
ich habe zwar eben schon gelesen, dass es bis zur Pfändungsfreigrenze möglich ist Gelder mitzunehmen, aber was tun, wenn die Bank genau dieses Geld sperrt?
Das ist gerade bei mir der Fall, die Bank weist mich von einem zum nächsten „Sachverständigen Kundenberater“ und wieder zurück, ohne Ergebnis!
Ich liege mehr als 200.00 € unter der Freigrenze von 1133.00 € und habe ca. 93.00 € aus dem Vormonat stehen gelassen, diese sind nun seit 8 Tagen gesperrt!

Warum braucht man für den außergerichtlichen Vergleich einen Anwalt?

Ihr Rechtsanwalt ist Ihr unabhängiger Berater und steht auf Ihrer Seite. Der außergerichtliche Vergleich sollte nicht ohne einen Anwalt versucht werden. Ein Anwalt verbessert die Erfolgsaussichten des außergerichtlichen Vergleichs deutlich. Bei einem Scheitern bleibt nur noch die Alternative einer Privatinsolvenz übrig. Da es um Ihre Existenz geht, sollten Sie das weitere Vorgehen unbedingt mit einem spezialisierten Anwalt besprechen.

Erst das Einschalten eines spezialisierten Anwalts signalisiert den Gläubigern, dass Sie es ernst meinen. Dies ist ein entscheidender psychologischer Unterschied in den Verhandlungen mit den Gläubigern. Nur so können Sie die Gläubiger wirksam davon überzeugen, dass sie es nicht einfach mit einem säumigen Schuldner zu tun haben, sondern in einer Privatinsolvenz noch deutlich schlechtere Aussichten hätten. Daher zeigen sich Gläubiger erst bei anwaltlicher Begleitung wirklich verhandlungsbereit. Zudem kennt Ihr Anwalt die besten Argumente und kann das richtige Maß an Druck auf die Gläubiger ausüben.

Zudem unterstützt der Anwalt Sie im komplexen Prozess der Vergleichsverhandlungen. Sie selbst sind in Ihrer eigenen Sache nicht objektiv. So treffen Sie womöglich nicht immer die beste Entscheidung. Die Kalkulation des Vergleichsvorschlags ist fein abgestimmt und berücksichtigt zahlreiche Interessen, je nach Anzahl Ihrer Gläubiger. Hier ist es wichtig, den Überblick zu behalten.

Ihr Anwalt kann auch als Ansprechpartner für die Gläubiger fungieren, so dass Sie mit diesen nicht mehr in Berührung kommen.

Grundsicherung und selbständige Tätigkeit

Wenn man Grundsicherung bezieht und noch “Luft” bis zur Pfändungsgrenze lt. §850 ZPO ist, die man mit einer selbständigen Tätigkeit auffüllen könnte, woran der Insolvenzverwalter Interesse hat, findet aber aus Sicht des Sozialamts eine Überzahlung statt, die spätestens im kommenden Jahr wieder zurückgeführt werden muss. Es ist aber verboten, während der Insolvenz/Wohlverhaltensperiode neue Schulden zu machen. Wie verhält man sich richtig, nur Grundsicherung, Gewerbe abmelden und mit 10 € / Tag leben oder doch neue Schulden machen?

Wohlverhaltensphase

Ich befinde mich bereits in der Wohlverhaltensphase und bin Ende Juli 2018 fertig mit der Insolvenz. Gegen meine Frühere Lebensgefährtin Bestanden zu diesem Zeitpunkt erhebliche Forderungen die Sie veranlasst haben in Insolvenz zu gehen. Durch diesen Gang wurde ich auch in die Insolvenz gezwungen. Nach dem Ihre Insolvenz Beendet war wurden die eingezahlten Gelder an die Gläubiger (auch Ich) verteilt. Darf ich nun das Geld behalten oder muss dieses Geld auch in meine Insolvenzmasse einfließen.

Reform Insolvenzrecht 2014

Gilt die Verkürzung der Regelinsolvenz auf 5 Jahre gem. Insolvenzrecht 2014 für alle oder nur für ab 2014 beantragten Insolvenzverfahren? Mein Regelinsolvenzverfahren wurde im Juni 2013 eröffnet. Muss ich, falls die Neuregelung für mich zutrifft, die Verkürzung beantragen?

Gerichtskosten im Privatinsolvenzverfahren

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wiederhole meine Frage vom 25.02.2018.
Für meinen Lebenspartner wurde im Dezember 2013 die Restschuldbefreiung erteilt. Stundung der Gerichtskosten war zu Verfahrensbeginn beantragt. Nach Erteilung der Restschuldbefreiung wurde er aufgefordert, Nachweise (Einnahmen/Ausgaben) vorzulegen. Bis zum Sommer vorigen Jahres gab es zur Rückzahlung keine Entscheidung (mangels ausreichendem Einkommen). Erst im Juli erhielt er den Bescheid, Raten zu zahlen.

Meine Frage: wie lange muss er die Raten zahlen?
Zählen die 48 Monate nach Restschuldbefreiung von Dezember 2013 bis Dezember 2017 oder beginnt diese Frist erst mit Bescheid zur Rückzahlung?

P.S. Die Rechtspflegerin ist der Auffassung, dass die Ratenzahlung auf 48 Monate beschränkt ist, d.h. ab Juli 2017 bis Juli 2021 („…da die Anordnung der Ratenzahlung vor Ablauf des 48 Monatszeitraum am 25.07.2017 erfolgte verbleibt es beim Beschluss…“).

Ich danke Ihnen schon jetzt für Ihre Antwort.

Milchkuh

Ich habe es langsam satt die Milchkuh von den Firmen zu sein. Sie habe mir 3.000 € schon gepfändet und sie wollen immer noch mehr, obwohl die Forderungen schon erledigt wären.Wäre da eine Privatinsolvenz zu machen eine Möglichkeit?

35% Quote erfüllt

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe die 35% Quote in diesem Monat erreicht und einen Antrag zur Restschuldbefreiung beim Amtsgericht gestellt.

Muss ich im Monat März trotzdem weiterhin meinen Pfändungsbetrag an den Treuhänder abführen? Die 35% Quote ist ja erfüllt und dem zuständigen Gericht, als auch dem Treuhänder die Restschuldbefreiung angezeigt.
Daher müsste ja der Insolvenzmasse keine weiteren Mittel in Form der Gehaltspfändung einfließen.